Die Halbinsel Baja California

Der über 1200km lange Streifen Niederkaliforniens bildet die zweitgrößte Halbinsel der Welt. Vom Festland wird sie durch das Cortés-Meer (Golf von Kalifornien) getrennt. Dessen Inseln und Schutzgebiete wurden wiederum aufgrund ihres Artenreichtums, dem einzigartigen, harmonierenden Ökosystem, aber auch wegen der starken Bedrohung im Jahre 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Der überwiegende Teil dieser Region besteht aus Kakteenwüsten und anderen ariden Landschaften. Noch befindet man sich in Baja California im Paradies: es herrscht noch Wildnis, das Straßennetz ist nur auf das Nötigste beschränkt, an jeder Ecke genießt man traumhafte Ausblicke über das Land oder das Wasser und man erkundet winzige Dörfer, in denen das ruhigere Leben noch an erster Stelle steht.


Für Touristen gibt es ebenfalls alles. Entlang des Pazifiks kann man an wunderschönen Sandstränden entspannen, im Süden findet man hingegen fabelhafte Surfspots und ausgelassenes Partyleben und im Landesinneren kann man verschiedenen Aktivitäten wie Wandern oder Canyoning nachgehen. Naturliebhaber können die Naturschutzgebiete der Halbinsel erkunden. Die kolonialen Missionarsstationen warten auf Kulturinteressierte. In den Grenzstädten des Nordens kann man sich in Spielhöllen vergnügen. Hier gibt es also für jeden Geschmack etwas. Allgemein lässt sich Baja California mit allen möglichen Verkehrsmitteln erreichen. Die „Transpeninsular“, die große Hauptstraße, führt einen dann durch ganz Niederkalifornien und lässt sich auch gut mit dem Auto selbst bereisen.

Die einzigartigen Landschaften, die wunderbare Flora und Fauna, die unberührte Natur sind dennoch stark gefährdet. Immer mehr Bauprojekte sollen in Baja California umgesetzt werden, vor allem in den touristisch attraktiven Gebieten. Glücklicherweise gibt es jedoch ebenso Projekte, die ökologischer denken. Ziel ist es auch, die atemberaubende Unterwasserwelt, die Hochlandparks, die einheimischen Tiere, die mystischen Höhlenmalereien, die Traumstrände und Weiteres noch intensiver zu schützen.

Wer nach Baja California reist, sollte bedenken, dass hier auch giftige Tiere, besonders in den Wüstenregionen, leben. Deshalb sollte man sich entsprechend kleiden und achtsam sein. Die hygienischen Bedingungen sind in Niederkalifornien teilweise sogar besser als auf dem Festland.




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